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E-Mail

Zuerst versuchte ich mit der Familie, die sich für Maya interessiert zu reden. Schließlich kannten die Maya nur von Bildern aus dem Internet und von zwei „Handy-Filmchen“ die Maya bei einem „normalen“ Spaziergang zeigten und hatten noch keine Beziehung zu ihr aufbauen können. Außerdem stehen stehen trotz einer Vermittlungsquote von ca. 120 Hunden im Quartal, permanent 150-250 Hunde zur Vermittlung.

Ich bat die Lokalpolitikerin sich doch einen anderen Hund auszusuchen, weil wir uns entschieden haben Maya zu behalten. Außerdem wären wir und unsere Kinder sehr traurig, wenn uns Maya verlassen müsste.

Maya müsste nicht mehr „gerettet“ werden, weil Maya eine Familie gefunden hat.

Die folgende Mail erreichte mich:

07.04.2011

Vor Gericht

Es kam, wie es kommen musste. Ich habe Maya bis zum absoluten Ende behalten. Obwohl die Familie dann doch auf den Hund verzichtet hat, hat Frau L.G. einen persönlichen Angriff gesehen und wollte Rache.

 

Wie Sie selber gesagt hat, ist ihr unser Seelenheil egal. Das ist nun etwas persönliches (was es nie war, ich wollte nur den Hund behalten).

 

Hundepfoten in Not schaltete einen Rechtsanwalt ein, der die Herausgabe des Hundes forderte. Während in der Internetbeschreibung von Maya stand, dass sie von einer Orangenplantage stammt (Ausdruck der Internetbeschreibung liegt vor) liessen Hundepfoten in Not durch Ihren Rechtsanwalt an das Gericht mitteilen, Maya wäre aus einer Tötungsstation befreit worden, welch rührige Geschichte, die zeigt wie gut diese Menschen sind, selbstlos für das Wohl des Tieres.

Nachdem wir dann einen Eigentunsnachweis anfragten, wurde die Geschichte um Maya abermals verändert und nun wurde sie aus einem spanischen Tierheim freigekauft. Geschichten über Geschichten, Lüge, Hass und Rache, aber bestimmt nicht das Wohl des Tieres, denn dann hätten Sie Maya enfach bei mir lassen können.

Das ich nicht Eigentümer war, war natürlich von vorn -herein  klar, trotzdem gab es ein paar Unklarheiten, durch die ich Maya weiterhin zurückbehalten habe.

Es kam tatsächlich zu einen Prozess. Weder der Richter noch die eigene Anwältin konnten das Verhalten von Hundepfoten in Not verstehen. Die eigene Anwältin wollte sich nach dem Prozesstag nochmal für uns einsetzen. Ohne Erfolg. Der Hass von Frau L.G. war zu groß.

Der Richter konnte nicht anders, als für Hundepfoten in Not, als Eigentümer entscheiden und setzte die Herausgabe fest. Appelierte aber nochmal an Hundepfoten in Not, Maya vielleicht doch bei uns zu lassen.

 

Maya wurde am Samstag von Frau L.G.  persönlich abgeholt. Ich kam mir vor, wie ein Verräter, weil ich es zugelassen habe, das diese völlig emotionslose Person L.G. den Hund mitgenommen hat. Ich zitterte bei der Übergabe und musste mich maximal zurückhalten, um nicht körperlich gegen  L.G. loszugehen.

 

Der Ladenhüter (wie sich Frau L.G. selber nennt) instrumentalisierte den Hund, um ihre persönlichen Rachgelüste zu befriedigen. In solch einem Moment geht die Frau über Leichen. Sie kann den Menschen, die Sie unglaublich verletzt, locker in die Augen sehen und sogar noch zynische Bemerkungen machen. Eine extrem kalte Person, die nichts an sich ranläßt.

Ich werde nicht müde werden diese unglaubliche Geschichte herauszuschreien. Solche Menschen gehören nicht in Positionen, in denen sie unter dem Deckmantel des Tierschutzes und des „Gut“ Seins, ihre Machtspielchen ausüben können. Solche Menschen gehören auf die Couch.

Interessentin

Was Sie beschreiben, ist ein ganz normales Leben mit einem Hund.

Es ist erstaunlich, dass Ihnen erst in der letzten Woche aufgegangen ist, dass das auch schön sein kann. Es ist verwunderlich, dass Sie erst einen Lehrgang besuchen mussten, um so was in der Richtung zu erkennen. Für mich  bestand nie ein Zweifel, dass Maya genau so ein wunderbarer Setter ist und Potential hat. Ich habe das offenbar vor Ihnen erkannt, denn Ihre vorigen  Be-schreibungen von Maya hörten sich mehr nach Horror an, als nach Hund. Wir haben trotz Ihrer Horrorvideos, die mir übrigens zeigen, dass der Hund falsch geführt und zumindest im Feld unglücklich ist,  eine Entscheidung getroffen und erwarten, dass Sie Ihren Teil erfüllen. Wir wissen, dass wir  es hier mit einem Tier zu tun haben, für das man eine besondere Verantwortung über-nimmt. Und gerade deshalb ist es sehr schlecht von  Ihnen, heute so und morgen so zu entscheiden. Wer sagt Maya, dass Sie es  

sich in zwei Wochen/ zwei Monaten/ zwei Jahren nicht wieder anders überlegen?

 

Da der Hund nicht Ihr Eigentum ist, die rechtliche Seite also geklärt ist, erwarten wir weiterhin umgehend eine Bestätigung des vereinbarten Termins und die nötigen Infor-mationen (wie z. B. Ihre Privatadresse). Sie haben sich darauf eingelassen, eine Pflege-stelle für einen Hund zu sein, da gehört das Abgeben dazu. Das ist der härteste Teil der Geschichte. Lassen Sie einfach los, der Hund wird bei uns ein wunderbares Leben haben.

Wir haben wirklich nichts gegen Sie persönlich.

Mit freundlichen Grüßen

xxx

PS: Auch wir haben Kinder, die sich schon sehr auf morgen und den neuen Hund gefreut hatten. Und - jetzt könnten wir schon bei Ihnen sein.

Eine etwas längere Antwort von mir (in Auszügen):

07.04.2011

Ich

Ihre E-mail hat mich erschreckt. Ich hatte an Ihre Menschlichkeit appeliert und konnte nicht eine Spur von Gefühl oder Mitgefühl erkennen.

... Sie reden in Worthülsen: "...es tut mir ja leid...", "...wir haben wirklich nichts gegen Sie persönlich..." usw.

Es tut Ihnen weder leid, noch bewegen Sie sich auf einer unpersönlichen Diskussionsebene, Sie sind sogar sehr persönlich, beleidigend und anmaßend ("Es ist verwunderlich, dass Sie erst einen Lehrgang....)...

Sie schreiben: "...Und gerade deshalb ist es sehr schlecht von Ihnen, heute so und morgen so zu entscheiden..."

Maya ist seit einem Jahr bei mir, wo bitte ist da eine Diskontinuität? Dass ich sehr lange überlege, zeigt mein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein. Wenn ich mich für einen Hund entscheide, bin ich mir bewußt, dass es für die nächsten 15Jahre (oder länger?) sein wird. Ich habe einen Anspruch, an ein erfülltes Hundeleben und an ein erfülltes Menschenleben und es ist wichtig sich im Klaren darüber zu sein, ob wir diesen unseren Ansprüchen gerecht werden können. Ob diese Erkenntnis nun heute, morgen oder erst in einem Monat zur Gewissheit wird, ist irrelevant. Außerdem besitze ich eine 13-jährige Hündin, die seit dem Welpenalter bei mir lebt. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich Maya sehr genau und weiß worauf ich mich einlasse.

Am 13. März schrieben Sie "Dann kommen wir gerne nach Dortmund und schauen, ob es eine Liebe auf den ersten - zweiten Blick gibt." Die Unsicherheit, ob Maya wirklich was für Sie ist, liegt doch eher auf Ihrer Seite, schließlich kennen Sie sie gar nicht.

Sie schreiben: "...Wir haben trotz Ihrer Horrorvideos..." Sie haben keine Horrorvideos von Maya gesehen. Diese kleinen Handyfilmchen zeigen Maya bei der Ausübung Ihrer Jagdleidenschaft. Mayas ausgeprägtes Jagdverhalten ist wunderschön anzu-schauen und gewiß kein Horror, wenn soetwas für Sie Horror ist, sollten Sie keinen Jagdhund halten.

Sie schreiben: "...die mir übrigens zeigen, dass der Hund falsch geführt und zumindest im Feld unglücklich ist..."

Das ist nun wirklich, der mit Abstand größte Blödsinn, den ich bisher gehört habe. Maya ist ein Jagdhund.

Während der Jagd wird sie von einem Hormoncocktail durchspült, der Ihr Glücksgefühle bescherrt. Wenn ein Jagdhund glücklich ist, dann zumindest während der Jagd.

Sie schreiben: "...Lassen Sie einfach los, der Hund wird bei uns ein wunderbares Leben haben." Warum lassen Sie nicht einfach los? Bei mir hat Maya bereits ein wunderbares Leben.

...Warum wollen Sie Mensch und Tier Leid zufügen, um einen Hund, den Sie gar nicht kennen, zu dem SIE keinerlei Beziehung haben, aus seinem Leben herauszureißen, statt einen anderen Hund, zu dem Sie auch noch keine Beziehung haben, der aber eine Beziehung nötig hätte, zu sich zu nehmen?

Warum ist es Ihnen soooo wichtig, ausgerechnet einen Hund, der KEIN neues Zuhause mehr braucht, WARUM tun Sie das? Sie MÜSSEN uns Maya nicht wegnehmen.

Eine kurze Nachricht von der Vorsitzenden des Vereins.

20.04.2011

Verein

Mit dem Hinweis, das Hundpfoten in Not rechtlicher Eigentümer des Verein ist und den Hund nach eigenem Ermessen vermitteln kann. Ich soll ihn rausrücken!

 

Kein Gedanke an den Hund und seinem Menschen, kein Gedanke, an 1 Jahr Futter, Ausstattung und Ausbildung. Kein Hauch von Gefühl oder Anerkennung für die Vergangenheit.

Maya ist in eine neue Pflegestelle ins Postleitzahlgebiet 36 gebracht worden.

04.09.2011

Ich

Ich habe einen offenen Brief an alle bekannten e-mail Adressen von Hunde-Pfoten in Not Mitglieder geschickt. So schnell gebe ich nicht auf und ich bin lange noch nicht am Ende.

07.09.2011

Ich